Invia questa pagina ad un amico Invia questa pagina ad un amico
Logo Associazione per i popoli minacciati
Stellungnahme der Organisationsgruppe des Kongresses
"Globalisierung und Interkulturalität"
21.- 23. Mai 2002, Brixen
Comunicazione degli organizzatori del congresso
"Globalizzazione ed interculturalità"
21-23 maggio 2002, Bressanone
(Deutsche FassungDeutsch -Vai al testo in italianoitaliano)
Gesellschaft für bedrohte Völker Logo
Bozen, Brixen, 15.5.2002

Stellungnahme der Organisationsgruppe des Kongresses
"Globalisierung und Interkulturalität"
21.- 23. Mai 2002, Brixen
Sommersitz der Universität Padua, "Casa della Gioventù"

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach den bürokratischen Irrfahrten, die der von Studierenden der Fakultät für Bildungswissenschaften in Brixen initiierte und organisierte Kongress, durchgemacht hat, und vor allem nach der endgültigen Entscheidung von Seiten der Freien Universität Bozen keine Räumlichkeiten für besagte dreitätige Veranstaltung zur Verfügung zu stellen, sehen wir Organisatoren des Kongresses, die Notwendigkeit zu einer Stellungnahme und der Darstellung einer leider unproduktiven und nicht zielführenden Zusammenarbeit zwischen uns und den Verwaltungsorganen bzw. Entscheidungsgremien der Freien Universität Bozen.

Daher senden wir im Sinne der Transparenz und als Aufruf zu einer künftig besseren Zusammenarbeit folgendes Schreiben als direkt Betroffene an die Entscheidungsträger der Fakultät für Bildungswissenschaften und der Verwaltung, und zur Kenntnisnahme an das Rektorat und die zahlreichen Gremien und Dienste. Nicht zuletzt sollen die Lehrenden und Studierenden der Freien Universität Bozen von den widrigen Umständen, die die Entstehung des Kongresses begleitet haben, erfahren.

Eine Gruppe von Studierenden an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen beschäftigt sich seit November 2001 mit der Organisation eines Kongresses zum Thema „Globalisierung und Interkulturalität".

Der Beweggrund für die Abhaltung des Kongresses liegt in der Herausforderung das kontroverse Phänomen Globalisierung aus einem nicht alltäglichen und doch alltagsnahen Blickwinkel zu betrachten, nämlich jenem seiner interkulturellen Dimensionen.

Anhand von zahlreichen und breitgefächerten Angeboten soll den TeilnehmerInnen die Komplexität des Themas näher gebracht werden. Wir hoffen, dass diese Veranstaltung einen Anstoß zu einer nachhaltigen Diskussion geben kann, welche auch in sozial- und bildungsverpflichteten Institutionen Einzug halten soll.

Als Studierende der Fakultät für Bildungswissenschaften schien uns klar, daß der Kongress in den Räumen der Fakultät stattfinden sollte, da Universitäten nicht nur für eine geschlossene Gruppe Ort des Austausches und der Wissensvermittlung sein können, sondern sich als Diskussionspartner für die Gesellschaft in die lokale Wirklichkeit einbinden und die Chance wahrnehmen sollten Motor einer effektiven Netzwerkarbeit zu werden. Der Kongress sollte ein weiteres Instrument zur Verwirklichung dieses ehrgeizigen Gedankens sein.

Im vorliegenden Fall ist dieses Unterfangen auch an der Unterschätzung der bürokratischen Schwierigkeiten, der die Arbeitsgruppe forum_ubx gegenüberstand, gescheitert. Es hat sich herausgestellt, dass auch an der kleinen Fakultät für Bildungswissenschaften studentennahe Flexibilität bleischwerem Institutionalismus gewichen ist, der engagierter Basisarbeit von Seiten der Studierenden entgegensteht.

Nach verschiedenen, bereits im Dezember und Jänner geführten Gesprächen, u.a. mit dem Dekan der Fakultät für Bildungswissenschaften, Dr. Gerwald Wallnöfer, gab es informelle Zusicherungen, dass die Universität das Vorhaben sowohl finanziell als auch durch die Zur-Verfügung-Stellung von Räumlichkeiten unterstützen wurde. Die Antwort auf das von der Gruppe offiziell gestellte Gesuch an den Fakultätsrat vom 23. März befürwortete dann zwar die Initiative, konnte jedoch aus Mangel an Mitteln für keine finanzielle Unterstützung garantieren und wegen Mangels an Räumen auch diese nicht zur Verfügung stellen.

Daraufhin wandte sich die Gruppe an fakultätsexterne Institutionen um das Projekt zu finanzieren. Hier ist es angebracht darauf hinzuweisen, dass die Organisatoren um ein ausgesprochen kostenarmes Vorgehen bemüht waren. Außerdem war es möglich Eigenmittel aus vorhergehenden Initiativen einzubringen, wodurch der zu finanzierende Fehlbetrag knapp 2000 Euro betrug. Von Seiten des Präsidiums des Südtiroler Landtags und der Gemeinde Brixen, die im Gegensatz zur Fakultät reges Interesse für die Initiative zeigten, wurden besagte finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt.

Am 19. April wurde eine weitere Anfrage um Bereitstellung von Räumlichkeiten an die Verwaltung geschickt.

Der Dekan hatte sich unterdessen als in dieser Hinsicht nicht entscheidungsbefugt aus der Affäre zurückgezogen, nicht ohne den Hinweis, dass der Kongress versicherungstechnisch nicht abgesichert sei und daher das Einbremsen von Seiten der Universität nur zum Wohl der Organisatoren geschehe.

Der bemängelte Umstand eines fehlenden Trägervereines wurde durch die Gründung des forum_ubx behoben.

Die im April eingereichte Anfrage wurde jedoch erneut abgelehnt, diesmal mit der Begründung dass „keine Räume vorhanden seien“. Nicht in Betracht gezogen wurden dabei weder die unbenutzten Räumlichkeiten Priesterseminars, mit dem die Fakultät für Bildungswissenschaften eine Nutzungskonvention unterhält, noch die von den OrganisatorInnen des Kongresses vorgeschlagenen Ausweichmöglichkeiten im Kassianeum. Diese wären angemietet worden, um die Abhaltung der in den Tagen des Kongresses stattfindenden Vorlesungen zu gewährleisten. Die Verwendung des Universitätseigenen Logos wurde im Einklang dazu untersagt.

In einem späteren Telefonat, das der Vermittlung zwischen den Fronten dienen sollte, wies Dr. Guido Bocchio, Verwaltungsdirektor der Freien Universität Bozen, zudem auf eine Einreichefrist der Anfrage von 1 Monat vor der Veranstaltung hin, die übrigens eingehalten worden wäre.

Erneut fanden wir bei der Gemeinde Brixen Unterstützung, welche versuchte, uns die Räumlichkeiten der Universität Padua (Casa della Gioventù) zu vermitteln.

Die Antwort auf die diesbezügliche Anfrage ist noch nicht eingetroffen, aber es scheint, daß der dortige Direktor seine Unterschrift aus Angst vor gewalttätigen Ausschreitungen mit daraus folgenden Schäden am Brixner Universitätssitz zurückhält...

Sowohl auf unserer Seite als auch von Seiten der aussenstehenden Gesprächspartner löste der beschriebene Ablauf eine gewisse Perplexität aus und ließ folgende Fragen aufkommen:

Wie ist es möglich, dass an einer Fakultät, an der täglich in Vorlesungen die theoretische Grundlage vermittelt wird, dass selbstorganisierte Lernprozesse als bestgreifendste in jedem Fall, unterstützenswert sind, diese Erkenntnis in selben Moment indem sie sich auf interne Strukturen bezieht so massiv missachtet wird?

Welche sind die wahren Gründe aus denen die Universität versucht hat diese Studenteninitiative zu unterbinden?

Eine weitere, letzte Frage richten wir auch an Sie: Dürfen wir sie beim Kongress, der auf alle Fälle im Sommersitz der Universität Padua, "Casa della Gioventù", vom 21.-23. Mai stattfinden wird willkommen heißen?

Programm Das übrigens sehr reichhaltige und abwechslungsreiche Programm finden Sie in der Anlage.

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit

Für den VereinE-Mail forum_ubx, die Gründungsmitglieder und Organisatoren des Kongresses "Globalisierung und Interkulturalität"



Torna suTorna su
Bolzano, Bressanone, 15.5.2002

Comunicazione degli organizzatori del congresso
"Globalizzazione ed interculturalità"
21-23 maggio 2002, Bressanone
Sede estiva dell' Università di Padova, "Casa della Gioventù"

Gentile signore, gentili signori,

Dopo le vicissitudini burocratiche affrontate dal gruppo organizzatore di studenti della Facoltà di Scienze della Formazione, Università di Bolzano e particolarmente dopo la definitiva disdetta delle aule da parte della Libera Università di Bolzano, come organizzatori avvertiamo la necessità di una presa di posizione al fine di esplicare una collaborazione poco proficua tra noi e l'amministrazione della Libera Università di Bolzano.

Per favorire la trasparenza e stimolare una futura collaborazione inoltriamo questo documento agli esponenti di tutti i livelli dell'Università. Non per ultimi intendiamo informare i nostri docenti e colleghi delle difficili condizioni in cui ci siamo trovati ad operare.

Da Novembre 2001 un gruppo di studenti iscritti alla Facoltà di scienze della formazione- Libera Università di Bolzano sta organizzando il congresso " Globalizzazione ed interculturalità" e recentemente si è formalizzato come associazione col nome "forum_ubx". Il congresso fu ideato da un nucleo ristretto di studenti che nel corso dei lavori ha sempre mantenuto un'apertura verso tutti gli interessati.

Date le inaspettate e notevoli difficoltà nella collaborazione tra il gruppo d'organizzatori e l'Università avvertiamo la necessità di fare alcuni chiarimenti.

La motivazione che ci ha spinto a svolgere il congresso è la volontà di affrontare il fenomeno controverso della globalizzazione da un punto di vista non consueto e comunque legato alla quotidianità, ossia da quello delle sue dimensioni interculturali. I numerosi e vari interventi tendono ad avvicinare i partecipanti alla complessità della tematica. Speriamo che l'iniziativa possa dare spunto ad una discussione duratura che si estende anche alle istituzioni attive nell'ambito sociale e dell'educazione.

A nostro avviso il congresso avrebbe dovuto trovare spazio nella Facoltà di scienze della formazione in quanto le università oltre ad essere luogo di confronto e di trasmissione di sapere, dovrebbero proporsi come interlocutore della società, inserendosi nel contesto locale e cogliere l'occasione di fungere da locomotrici di un efficace lavoro di rete. Il congresso vuole essere un ulteriore strumento per la realizzazione di questa ambiziosa intenzione.

La realizzazione del progetto si è imbattuta in alcune difficoltà dovute alla sottovalutazione dell'interporsi di un sempre più complesso iter burocratico cui il gruppo ha dovuto far fronte. Così abbiamo scoperto che anche alla piccola Facoltà di scienze della formazione la flessibilità orientata agli studenti ha ceduto ad un pesante istituzionalismo che ostruisce la nascita di iniziative di base impegnate.

In seguito a vari colloqui informali svoltisi a dicembre e gennaio con il Prof. Gerwald Wallnöfer, Decano della Facoltà di Scienze della Formazione, questi aveva affermato che l'Università avrebbe sostenuto l'iniziativa fornendo finanziamenti ed aule. Alla richiesta scritta del gruppo il Consiglio di Facoltà del 23 marzo diede il suo benestare generico all'iniziativa negando però per mancanza di fondi sia un apporto finanziario sia le aule per carenza di spazio.

A questo punto il gruppo si rivolse a delle istituzioni extrauniversitarie per reperire i fondi necessari. Va sottolineato che il gruppo oltre ad immettere nell'iniziativa dei fondi propri, era teso ad un operato economico per cui è riuscito a ridurre la necessità di finanziamenti esterni ad una cifra attorno ai 2000 €. Questa somma fu messa a disposizione da parte della Presidenza del Consiglio Provinciale e dal Comune di Bressanone, che al contrario della Facoltà si mostrarono particolarmente propensi a sostenere la nostra iniziativa.

Il gruppo inoltrò un'ulteriore richiesta all'amministrazione universitaria per ottenere le aule necessarie. Nel frattempo il decano si era dichiarato estraneo alla vicenda in quanto non dotato di poteri decisionali in materia. Tutto ciò non senza addurre come problema insormontabile questioni assicurative, sottolineando che un eventuale rifiuto da parte dell'Università sarebbe stato mirato al bene degli organizzatori stessi. A tal punto il gruppo d'organizzatori avvertì la necessità di formalizzarsi come associazione. Nacque "forum_ubx".

La suddetta richiesta del 19 aprile fu comunque nuovamente respinta adottando come motivazione "l'inesistenza di spazi" e la precedenza di uno svolgimento regolare delle attività didattiche all’iniziativa studentesca. Fornendo questa motivazione non furono prese in considerazione né le aule del Seminario Maggiore, con il quale la Facoltà mantiene una convenzione d'utilizzo, né le sale del Kassianeum, che gli organizzatori avrebbero affittato a spese proprie per permettere un regolare svolgimento delle lezioni. In coerenza con questa decisione fu pure negato l'utilizzo dello stemma universitario per pubblicizzare l'iniziativa.

In una successiva telefonata, pensata come tentativo di mediazione tra le parti, il direttore amministrativo dell'Università, dott. Guido Bocchio, confermò il suo diniego citando un improbabile termine di scadenza di un mese (che, vista la data d’inoltro della richiesta e quelle del congresso, sarebbe pure stato rispettato inconsapevolmente).

Nuovamente trovammo l'appoggio del Comune di Bressanone, che ha tentato di procurarci le aule della sede distaccata dell'Università degli Studi di Padova (Casa della Gioventù, Bressanone).

Lì la domanda è ancora pendente ma a quanto pare il Magnifico Rettore dell'ateneo patavino ha espresso delle perplessità sull'iniziativa in quanto teme che delle manifestazioni violente potessero arrecare dei danni alla struttura....

Sia da parte nostra che da quella dei nostri interlocutori gli eventi sopra descritti suscitarono delle forti perplessità che si articolano nelle seguenti domande:

- Com'è possibile che una Facoltà che giorno dopo giorno insegna agli studenti di sostenere ogni processo di apprendimento che parte dagli scolari calpesta questo principio appena lo si sta mettendo in atto al suo interno?

- Su quali basi è fondato il tentato affossamento di questa iniziativa studentesca da parte dell'Università?

Vogliamo concludere con una domanda rivolta a voi: possiamo contare sulla Vostra partecipazione al congresso che in ogni caso si svolgerà a Bressanone dal 21 al 23 maggio presso la sede estiva dell'Università di Padova, "Casa della Gioventù"?

Programma Il programma molto ricco e vario lo potete consultare nell'allegato.

Vi ringraziamo per la vostra attenzione.

Per l'associazioneE-Mail forum_ubx, i membri fondatori nonché organizzatori del congresso "Globalizzazione ed interculturalità"


Link an IndexINDEX
Link an HomepageHOME
Ultimo agg. / Letzte Aktual.: 17.5.2002-Link an CopyrightCopyright -Link an SuchmaschineMotore di ricerca / Suchmaschine - URL: www.gfbv.it/4appuntamenti/020521kon.html - WebDesign & Info: E-MailM. di Vieste