Logo der Gesellschaft für bedrohte VölkerLogo dell'Associazione per i popoli minacciatiHOME | INFO | NEWS | DOSSIER | >> BACHECA / TERMINE | EDICOLA / KIOSK | LADIN

Rundbrief 2-2004 Lettera ai soci

Bozen / Bolzano, 20.12.2004

An die Mitglieder der GfbV-Südtirol

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, liebe Freundinnen, liebe Freunde,

Ein Info-Brief zum Abschluß des Jahres, verbunden mit Wünschen zum bereits vergangenen Weihnachtsfest und als Start ins Neue Jahr. Danke dafür, dass Sie dabei waren. Der Brief auch als eine Bitte , weiter mitzumachen. Wer möchte, kann unsere Arbeit mit einer Spende auf das neue Kontokorrent Raiffeisenkasse Bozen, Nr. 000306002242, abi 08081, cab 11610, oder auf das Postkonto Nr. 10257392 unterstützen.

Ein Blick zurück:
Im August sind wir in einen neuen und bequemeren, auch wenn teureren Sitz umgezogen: ihr findet uns jetzt in der Marconi Str. 5.

Anläßlich der auslaufenden "Internationalen Dekade der indigenen Völker 1994-2004" zogen wir Bilanz in unserer Zeitschrift "pogrom-bedrohte Völker" und veröffentlichten auch eine italienische Ausgabe für die italienischen Schulen. Wir beteiligten uns der Veranstaltung der "Fondazione Fontana Africa libera" an der Eurac (3. und 4. Dezember). Patrick Kofler, Geschäftsführer der OEW, informierte über die Entwicklung im sudanesischen Darfur. Im Auftrag der GfbV-international recherchierte Kofler mit einem Team im August die Menschenrechtsverletzungen im Sudan. Nachzulesen ist die Recherche in einem Report (siehe: www.gfbv.de/download/darfur.pdf und www.gfbv.de/09-2004SudanWaffen.pdf) und in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "pogrom-bedrohte Völker".

Es war die GfbV, die die Schweizer Flüchtlingsexpertin Evelina Colavita wieder nach Bozen brachte. Mit ihrer Organisation Omid (www.gfbv.it/2c-stampa/04-1/041122de.html) unterstützt Colavita seit Jahren die Frauen-Hilfsorganisation Shuhada von Sima Samar. Am 26. November stellte Colavita an der Handelsoberschule in Bozen die auch von Südtirolern unterstützten Hilfsprojekte vor. Colavita konnte mehr als 200 Südtiroler für ihre Patenschaften gewinnen (siehe: www.shuhada.org).

An der Handelsoberschule in Bozen (auf Einladung von Direktor Gottlieb Pomella) ist seit dem 19. November die GfbV-Ausstellung "Minderheiten auf der Flucht", die Roma im Kosovo zu sehen. Landtagspräsidentin Veronika Stirner-Brantsch diskutierte mit den Caritas-Experten Maria Paula Ladstätter und Fabio Molon über Flüchtlinge. Die GfbV-Dokumentation wurde ergänzt durch die Caritas-Ausstellung zur Lage der Sinti und Roma in Südtirol.

Auf Wunsch der indonesischen Botschaft in Holland organisierten wir am 10. November einen Besuch zweier hochrangiger Botschaftsmitarbeiter in Bozen. Konsul Mulya Wirana und Wirtschaftsfachmann Abraham Lebelauw informierten sich bei Christoph Pan vom Volksgruppeninstitut, bei Landeshauptmann Luis Durnwalder, Landtagspräsidentin Veronika Stirner-Brantsch und bei den SVP-Parlamentarier über die Südtirol-Autonomie. Der indonesischen Zentralstaat, gedrängt von der Molukker-Gemeinde in Holland, will den Konflikt mit den Molukkern über eine Selbstverwaltung lösen. Die Nationalitätenkonflikte Indonesiens sind in den vergangenen Jahren eskaliert (www.gfbv.it/2c-stampa/04-1/041110de.html).

Gemeinsam mit der Kulturverein österreichischer Roma präsentierten wir (ab 19. Oktober) an der Europäischen Akademie deren Ausstellung "Zehn Jahre Roma-Politik in Österreich". Die Caritas, seit Jahren in der Sozialarbeit für Sinti und Roma aktiv, beteiligte sich mit einer eigenen Fotodokumentation an der Ausstellung.

Eröffnet wurde die Ausstellung von Landtagspräsidentin Veronika Stirner-Brantsch, Landesrätin Luisa Gnecchi, Landesrat Florian Mussner und Bürgermeister Giovanni Salghetti ( volksgruppen.orf.at/volksgruppen/streaming/stories/18834). Während der Ausstellung luden wir zu einer Debatte ein ( volksgruppen.orf.at/volksgruppen/streaming/stories/19451): Was muß die Mehrheit einer Minderheit bieten, welche Politik für Sinti und Roma. Fachleute allesamt diskutierten mit: Elisabeth Tauber (Ethnologin), Gertrud Tauber (Architektin), Lorenzo Monista (Medizin-Soziologe, erstellte Studie über die Roma-"Lager" Italiens), Leonardo Piasere (Völkerkundler, Uni Florenz), Nadia Schuster vom zuständigen Landesamt und Landesrat Richard Theiner. Siehe: www.eurac.edu/events/index_it?which=3443 und www.gfbv.it/4appuntamenti/kv-roma.html.

Am 27. Oktober stellten wir gemeinsam mit der Langer-Stiftung (www.alexanderlanger.org) im Bozen Kolpinghaus das neue Buch der Autorin Antonia Arslan vor. Die italienisch-armenische Journalistin behandelt den Völkermord an den Armeniern. Dieser Genozid ist bisher heute nicht, also 80 Jahre danach, von der Türkei anerkannt worden. 2005 wollen die weltweit verstreut lebenden Armenier an diesen verdrängten Völkermord erinnern.

Für uns völlig überraschend entwickelt sich die homepage. Täglich schauen jetzt mehr als 1.700 Interessierte unsere Seite. Manchmal wird Informationsmaterial von 200 MB aus unserer homepage heruntergeladen. Zu den Nutzern zählern Schulen und Universitäten, aber auch Journalisten und andere Menschenrechtsorganisationen. Es hat sich herausgestellt, dass unser Konzept benutzerfreundlich ist, weil einfach und schnell. Ziel ist, einen Teil unseres Info-Materials auf spanisch anzubieten. Das Engagement und Tätigkeiten: Dokumentiert in unserer homepage in www.gfbv.it/2c-stampa/arc2004.html.

Dem hauptamtlichen Mitarbeiter, Dr. Mauro di Vieste, ist es gelungen, unsere homepage für viele Menschenrechtsinteressierte zu einer regelrechte Börse "aufzurüsten". Die Kontakte sprechen für sich. Aufgerufen werden die aktuellen Infos, aber auch die Dossiers, die wir anbieten. Ein Internet-Ziel konnten wir leider nicht erreichen - spanische Texte in unserer homepage. Ein Projekt, das wir 2005 weiterziehen wollen.

Seit Jänner 2002 betreuen wir, Dr. Mateo Taibon als Chefredakteur und Wolfgang Mayr als Redakteur, die GfbV-D-Zeitschrift pogrom/bedrohte Völker (www.gfbv.it/1presentazione/pogrom.html). Uns ist es gelungen, wieder mehr oder weniger pünktlich mit den geplanten sechs Ausgaben jährlich zu erscheinen.

Ein Blick nach vorn:
Die GfbV-international hat den NGO-Status vom Europarat erhalten. Auch für die Menschenrechtsarbeit für Sprachminderheiten, die wir im GfbV-Netzwerk leisten. Die GfbV-international wird ab Jänner 2005 offiziell beim Europarat akkreditiert sein. Wolfgang Mayr wird im nächsten Jahr die GfbV-Südtirol beim Europarat - gemeinsam mit den übrigen Sektionen - vertreten.

Noch ein letzter Punkt: Wir haben uns an den Online-Konsultation der EU-Kommission zur Umwandlung der bisherigen EU-Beobachtungsstelle Rassismus und Fremdenfeindlichkeit beteiligt (siehe: www.gfbv.it/3dossier/eu-min/ue-agen-de.html und www.gfbv.it/3dossier/eu-min/protok-oes.html). Am 25. Jänner findet in Brüssel dazu eine Anhörung statt. Wir haben uns zur Anhörung angemeldet. Mateo Taibon wird, bei Zulassung, unsere Anliegen vertreten.

Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und für Ihr Dabeisein,
für die GfbV-Südtirol
Hugo Senoner


Ai Soci dell'Associazione per i popoli minacciati - Sudtirolo

Gentili Signore e Signori, care amiche, cari amici,

verso la fine di questo anno vi mandiamo ancora una lettera di informazione e cogliamo l'occasione per auguravi un felice Natale e un buon inizio 2005. Questa lettera vuol anche essere un augurio e una richiesta, affinché continuiate a sostenerci numerosi. Chi volesse può sostenerci con una offerta sul nuovo conto corrente presso la Cassa rurale di Bolzano c/c n. 000306002242, abi 08081, cab 11610, oppure sul conto corrente postale n. 10257392.

Uno sguardo all'anno passato:
In agosto di quest'anno ci siamo trasferiti nella nuova sede di via Marconi 5, più grande e confortevole di via Portici anche se molto più cara.

Il 2004 è anche l'ultimo anno del "Decennio internazionale per i Popoli Indigeni 1994-2004". Abbiamo voluto quindi trarre un bilancio dei dieci anni trascorsi che trovate nel numero speciale della nostra rivista "pogrom-bedrohte Völker", che per l'occasione è stata pubblicata anche in italiano per le scuole della nostra provincia. Come Associazione per i Popoli Minacciati (APM) abbiamo partecipato all'iniziativa "Africa libera" con la Fondazione Fontana realizzata presso l'EURAC (3 e 4 dicembre). Patrick Kofler, amministratore dell'OEW, ha esposto il suo resoconto sulla situazione nel Darfur sudanese. Per conto dell'APM Internazionale egli si è recato in agosto insieme ad altre persone nella zona del Darfur per documentare le violazioni dei diritti umani. Il rapporto di questa missione si trova sul sito dell'APM (www.gfbv.de/download/darfur.pdf e www.gfbv.de/09-2004SudanWaffen.pdf) e nel nuovo numero della rivista "pogrom-bedrohte Völker".

Grazie all'APM l'esperta svizzera in questioni di profughi Evelina Colavita ha visitato nuovamente Bolzano. Tramite la sua organizzazione Omid (www.gfbv.it/2c-stampa/04-1/041122it.html) la Colavita sostiene da anni l'organizzazione di donne Shuhada di Sima Samar. Il 26 novembre Evelina Colavita ha presentato presso l'Istituto Commerciale "H. Kunter" i progetti di aiuto sostenuti anche dalla cittadinanza altoatesina. Oltre 200 Sudtirolesi hanno contribuito con le loro adozioni a distanza dei progetti (vedi: www.shuhada.org).

In seguito all'invito del preside Gottlieb Pomella dell'Istituto Commerciale in lingua tedesca, dal 19 novembre si può visitare nello stesso istituto la mostra dell'APM "Minoranze in fuga" sui Rom in Kosovo. La presidentessa del Consiglio Provinciale Veronika Stirner-Brantsch e gli esperti della Caritas Maria Paula Ladstätter e Fabio Molon, hanno inaugurato la mostra con un dibattito sui profughi. La mostra dell'APM è accompagnata da una mostra della Caritas sulla situazione dei Sinti e Rom in Alto Adige.

Su richiesta dell'ambasciata indonesiana in Olanda abbiamo organizzato per il 10 novembre la visita a Bolzano di due alti funzionari dell'ambasciata. Il console Mulya Wirana e l'incaricato commerciale Abraham Lebelauw hanno incontrato Christoph Pan dell'Istituto per i Gruppi Etnici, il presidente provinciale Luis Durnwalder, la presidentessa del Consiglio Provinciale Veronika Stirner-Brantsch e alcuni consiglieri provinciali della SVP per raccogliere informazioni sull'autonomia locale. Lo Stato centrale indonesiano, spinto dalla comunità molucchese in Olanda, vede nell'autodeterminazione delle isole una possibile soluzione dei conflitti in corso. Da qualche anno i conflitti etnici in Indonesia sono nuovamente in aumento (www.gfbv.it/2c-stampa/04-1/041110it.html).

In collaborazione con l'Associazione culturale dei Rom in Austria, il 19 ottobre abbiamo presentato presso l'Eurac la mostra "Dieci anni di politica Rom in Austria". La Caritas, che da anni è impegnata in un lavoro sociale a favore di Sinti e Rom, ha partecipato alla mostra con una propria documentazione fotografica. La mostra è stata inaugurata alla presenza della presidentessa del Consiglio Provinciale Veronika Stirner-Brantsch, dell'assessora provinciale Luisa Gnecchi ( volksgruppen.orf.at/volksgruppen/streaming/stories/18834) e del sindaco di Bolzano Giovanni Salghetti Drioli. Durante la mostra abbiamo invitato la cittadinanza alla tavola rotonda "Quale politica per Sinti e Rom?" ( volksgruppen.orf.at/volksgruppen/streaming/stories/19451): Cosa deve offrire una maggioranza ad una minoranza, quale politica bisogna mettere in atto per Sinti e Rom? Hanno partecipato alla tavola rotonda diversi esperti, quali Elisabeth Tauber (etnologa), Gertrud Tauber (archittetto), Lorenzo Monasta (sociologo della medicina, autore di una ricerca sanitaria sui "lager" per Rom in Italia), Leonardo Piasere (etnologo dell'Università di Firenze), Nadia Schuster dell'assessorato provinciale competente e l'assessore provinciale Richard Theiner. Vedi: www.eurac.edu/events/index_it?which=3443 e www.gfbv.it/4appuntamenti/kv-roma.html.

Il 27 ottobre abbiamo presentato in collaborazione con la Fondazione Langer (www.alexanderlanger.org) presso la Kolpinghaus di Bolzano l'ultimo libro dell'autrice Antonia Arslan, nel quale la giornalista italiana di origine armena racconta il genocidio armeno. Dopo 80 anni, il genocidio armeno non è ancora stato riconosciuto dal governo turco. I profughi armeni, dispersi un po' in tutto il mondo, vogliono dedicare l'anno 2005 al ricordo del genocidio da loro subito.

Il nostro sito Internet si è sviluppato in modo del tutto sorprendente anche per noi. Attualmente possiamo contare oltre 1.700 visitatori al giorno che scaricano materiale per ca. 200 MB. Tra gli utenti del sito ci sono scuole e università, ma anche giornalisti e altre organizzazioni per i diritti umani. Abbiamo costatato che il nostro sito ha successo anche perchè impostato in modo da essere velocemente e facilmente accessibile. Tra i nostri obiettivi figura anche l'offerta in spagnolo di una parte della nostra documentazione. Il nostro impegno e lavoro è documentato nel sito in www.gfbv.it/2c-stampa/arc2004.html. Il nostro collaboratore dott. Mauro Di Vieste è riuscito a trasformare il sito in una vera e propria "borsa" di informazioni per chi è interessato alle questioni inerenti ai diritti umani. I contatti parlano da sè. Tra il materiale cercato ci sono sia le informazioni attuali sia i dossier che offriamo sul sito. Purtroppo non siamo riusciti a raggiungere uno dei nostri obiettvi, e cioè un ampia offerta di materiale in spagnolo, ma continueremo a lavorare a questo obeittivo anche nel 2005. Da gennaio 2002 il dott. Mateo Taibon come capo-redattore e Wolfgang Mayr come redattore curano la rivista dell'APM-Germania pogrom/bedrohte Völker www.gfbv.it/1presentazione/pogrom.html. Siamo riusciti a pubblicare di nuovo 6 numeri annui, che escono quasi sempre puntuali.

Uno sguardo al futuro:
L'APM Internazionale ha ottenuto lo statuto di ONG da parte del Consiglio Europeo. Questo anche grazie all'impegno a favore delle minoranze linguistiche, che viene sostenuto in un lavoro in rete da tutte le sezioni dell'APM. A partire da gennaio 2005, l'APM Internazionale sarà ufficilamente acreditata presso il Consiglio Europeo. Il prossimo anno Wolfgang Mayr rappresenterà l'APM-Sudtirolo, insieme a tutte le altre sezioni dell'APM, presso il Consiglio.

Abbiamo partecipato alla consultazione on-line della Commissione dell'UE sulla trasformazione dell'attuale Osservatorio dell'UE sul razzismo e la xenofobia (vedi: www.gfbv.it/3dossier/eu-min/ue-agen-it.html e www.gfbv.it/3dossier/eu-min/protok-oes.html). A tale proposito, il 25 gennaio a Bruxelles avrà luogo una udienza a cui l'APM si è iscritta. In caso di ammissione, Mateo Taibon rappresenterà la posizione dell'APM.

RingraziandoVi sentitamente per l'attenzione e la partecipazione,
per l'APM-Sudtirolo
Hugo Senoner


Ultimo agg. / Letzte Aktual.: 22.12.2004 | Copyright | Motore di ricerca / Suchmaschine | URL: www.gfbv.it/4appuntamenti/2004-2.html | XHTML 1.0 / CSS / WAI AAA | WEBdesign, Info: M. di Vieste

HOME | INDEX BACHECA / TERMINE