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Rundbrief / Lettera ai soci - Weihnacht / Natale 2000
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Bozen / Bolzano, 21.12.2000

Sehr geehrtes Mitglied
sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

der letzte Rundbrief in diesem Jahr, ein Rückblick und auch ein Ausblick. Zuallererst frohe Weihnachten (nachträglich, sollte der Brief verspätet eintreffen) und einen guten Auftakt zum Neuen Jahr.

Nach acht Jahren GfbV-Menschenrechtsarbeit wenden wir uns auch an jene, die im Februar 1992 recht zahlreich bei der Gründung der Südtiroler Sektion mitgeholfen haben. Dank Ihrer/Eurer/Deiner Solidarität ist es uns gelungen, den Verein trotz aller finanzieller Schwierigkeiten und Engpässe zu konsolidieren. Mit Ihnen/Euch im Rücken konnten wir die GfbV-Südtirol aufbauen, die inzwischen zur Anlaufstelle vieler Engagierter und Interessierter geworden ist. Die Bitte deshalb an Sie, an dich, uns wieder und/oder weiterhin zu unterstützen.

In diesem Jahr konnten wir verschiedene politische Initiativen starten und an vielen wichtigen politischen Aktivitäten mitwirken:
· Bis zum Schulende 99/2000 war die Ausstellung "50 Jahre Menschenrechte" der GfbV-Deutschland an mehreren Schulzentren zu sehen. Mehr als 8.000 Schüler haben die Ausstellung besucht. Die Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Institut hat dies möglich gemacht.
· Tagung (3. März) mit italienischen und österreichischen Experten zu einer grenzüberschreitenden Flüchtlingspolitik im Landhaus in Bozen (gemeinsam mit der grünen Landtagsfraktion);
· Mitte März besuchte eine Delegation der Molukker in Holland Südtirol. Sie führten Gespräche mit dem Landtagspräsidium, mit der SVP, mit dem Europäischen Akademie, usw. die Südmolukker wollen anhand konkreter Autonomiemodelle zu einer Lösung der blutigen Nationalitätenkonflikte in Indonesien beitragen.
· Auf Einladung der Molukker-comunity besuchte Mateo Taibon am 25. April (Nationalfeiertag der Molukker) Holland.
· Teilnahme am Hearing (27. April) des EU-Konvents zur Erstellung der EU-Grundrechtecharta. Die GfbV-international legte ein präzises Papier (über einen Nichtdiskriminierungsartikel, Sprachenrechte und Vertreibungsverbot) vor.
· Mitorganisation und Teilnahme an der Internationalen Jahreskonferenz (16. bis 18 Mai im Messezentrum) des Klimabündnisses westeuropäischer Städte, Gemeinden und der indigenen Völker des Amazonasbecken (die GfbV hat das Klimabündnis aufgefordert, sich auch verstärkt für Belange der indigenen Völker einzusetzen).
· Mitorganisation am Festival "euromediterranea" der Langer-Stiftung in Bozen (Juni). Wir haben eine russisch-tschetschenische Menschenrechtsdelegation betreut. Aufgrund von Gesprächen mit SVP-Obmann S. Brugger informierte die SVP EU-Kommissionspräsidenten Prodi über die Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien.
· In Zusammenarbeit mit der italienischen Sektion der "Ärzte ohne Grenzen" und dem Präsidenten des Landtages, Hermann Thaler, organisierten wir im Landtag eine zweiwöchige Foto-Ausstellung über Ruanda - das Leben nach dem Genozid.

· Ende Oktober organisierten wir eine erfolgreiche Lesetour mit vier indigenen Autorinnen und Autoren (Handelsoberschule in Bozen, Landesfachschule für Soziales in Meran, Schloßwirt Juval und Jugendzentrum UFO sowie ein "Happening" an der Landesagentur für Umweltschutz).
· Auf Einladung des polnischen Rundfunks war Wolfgang Mayr Referent zum Thema öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Minderheiten auf einer internationalen Tagung (15. bis 19. November) in Bialystock (mit Minderheiten aus Polen, mit Delegation aus den baltischen Staaten, Weißrussland und der Ukraine).
· Die Europaparlamentarierin Emma Bonino organisierte mit uns in Rom eine zweitätige Informationstour mit einer russisch-tschetschenischen Menschenrechtsdelegation (23. und 24. November). Mateo Taibon war Diskussionsteilnehmer für die GfbV.
· Für zwei Abgeordnete des Kurdischen Nationalkongresses in Holland organisierten wir am 11. und 12. Dezember mehrere Treffen in Bozen.
· Nach verschiedenen Briefen an Unterstaatssekretär Gianclaudio Bressa forderten wir am Runden Tisch (am 22. Dezember) einen Beirat (beim Landtag) für Flüchtlinge, Roma und Einwanderer, um rechtlosen Menschen eine Mitsprache zu ermöglichen.

1) Einen kleinen Erfolg konnten wir in diesem Jahr verbuchen. Landesrat Otto Saurer hatte - nach öfteren Interventionen unserseits im Verbund mit anderen NGO und engagierten Politikern - einen Landesplan für Flüchtlinge ausarbeiten lassen.
2) Gemeinsam mit der Landesagentur für Umweltschutz werden wir im Jänner 2001 eine CD-Rom über die Klimaausstellung veröffentlichen und eine weitere Unterrichtseinheit „Indigene Völker". Derzeit bereiten wir die Tagung der italienischen Klimabündnis-Gemeinden im März 2001 in Trient vor. Gast ist der Shuar Tzamaraint aus Equador von der Shuar-Föderation.
3) Mitarbeiter Patrick Kofler tourt derzeit mit dem Shuar-Sprecher Tzamaraint durch Südtirol. Es sind auch in Deutschland und in Österreich Veranstaltungen geplant In Südtirol zeigt Patrick Kofler seinen Film "U-Tam, ... macht Euch die Erde untertan". Tzamaraint informiert aus erster Hand über die Lage im Amazonas-Regenwald.
Die Termine:
23. Jänner - Eppan; 24. Jänner - Jugendzentrum Ufo-Bruneck; 30. Jänner Schlanders; 1. Februar Urania Meran und 2. Februar Cusanus-Akademie.
4) Erfolgversprechend hat sich unsere homepage entwickelt. Seit wir on-line gegangen sind, haben uns mehr als 100.000 Interessierte "besucht". Im August waren es bereits 17.000, dann kletterte die monatliche Besucherzahl auf mehr als 30.000. Der Trend scheint anzuhalten. Mauro di Vieste plant gemeinsam mit Sabrina Bussani spanische News zu Indigenen-Themen.
5) Nach unserer Vollversammlung mit Neuwahl des Vorstandes (mehr dazu im Rundbrief 1/2001 im Jänner) arbeiten wir derzeit das Programm für das kommende Jahr aus.
6) Letzter Punkt - ein großes Dankeschön an unseren Zivildienstleistenden Stefano Barbacetto, der uns "verläßt". Er war ein höchst professioneller Mitarbeiter, äußerst präzise in seinen Übersetzungen, seinen thematischen Beiträgen und in der Mitarbeit im Büro. Schade, daß es ausscheidet. Er hat bereits einen Studienstipendium erhalten - Stefano Barbacetto betreut an der Universität in Trient ein wissenschaftliches Projekt.

Dankeschön für die Solidarität

Für den Vorstand
Hugo Senoner



Gentili Soci/e,
Care amiche e cari amici

L'ultima lettera di quest'anno: un bilancio ed anche uno sguardo al futuro. Prima di tutto buon Natale (retroattivo, se la lettera dovesse arrivare in ritardo) e buon inizio dell'anno nuovo.

Dopo otto anni d'impegno dell'APM per i diritti dell'uomo ci rivolgiamo anche alle numerose persone che ci hanno aiutato, nel mese di febbraio del 1992, nell'istituzione della sezione sudtirolese. Grazie alla vostra/tua solidarietà siamo riusciti a consolidare l' associazione malgrado tutte le difficoltà le angustie finanziarie. Con il Vostro/Tuo sostegno potremmo far crescere l'APM Sudtirolo, che si è trasformata nel frattempo in un punto di riferimento per tante persone impegnate ed interessate. Perciò Ti/Vi preghiamo di sostenerci ancora.

Quest'anno abbiamo potuto avviare diverse iniziative, e contribuire a diverse importanti azioni in campo politico:
· Fino alla fine dell'anno scolastico 1999/2000 si è potuta visitare, in molti centri scolastici, la mostra "50 anni dei diritti dell'uomo" curata dalla sezione germanica dell'APM. Più di 8.000 allievi hanno visitato la mostra, resa possibile dalla cooperazione con l'Istituto Pedagogico in lingua tedesca.
· Convegno nel Palazzo Provinciale di Bolzano (3 marzo) con esperti italiani ed austriaci, dedicato ad una politica transfrontaliera per i rifugiati (in collaborazione col gruppo consiliare provinciale dei Verdi)
· A metà marzo una delegazione dei Molucchesi in Olanda ha visitato la Provincia di Bolzano, intrattenendo colloqui con la Presidenza del Consiglio provinciale, con la Südtiroler Volkspartei, con l'Accademia Europea, ecc. Studiando esempi concreti di autonomia, i Sud-Molucchesi vogliono contribuire alla soluzione dei sanguinosi conflitti etnici in Indonesia.
· Su invito della Comunità Molucchese, il 25 aprile (festa nazionale dei Molucchesi) Mateo Taibon si è recato in visita in Olanda.
· Partecipazione allo hearing (27 aprile) del "Consilium" dell'Unione Europea per la realizzazione della Carta dei Diritti Fondamentali dell'UE. L'APM internazionale ha presentato un documento molto preso, riguardante la previsione del divieto di discriminazione, i diritti linguistici ed il divieto di trasferimenti forzati.
· Collaborazione e partecipazione alla Conferenza Internazionale Annuale dell'Alleanza per il Clima (16-18 maggio, alla Fiera di Bolzano), tra città e comuni dell'Europa Occidentale e popoli indigeni del bacino amazzonico (l'APM ha sollecitato l'Alleanza per il Clima per un impegno più forte per le istanze dei popoli indigeni).
· Collaborazione con la Fondazione Langer nell'organizzazione del festival "Euromediterranea", (Bolzano, mese di giugno). Abbiamo accompagnato una delegazione russo-cecena impegnata in materia di diritti umani. L'Obmann della SVP, Siegfried Brugger, a seguito di un colloquio con questa delegazione, ha informato il Presidente della Commissione Europea Prodi sulla violazione dei diritti umani in Cecenia.

· Insieme alla sezione italiana dei "Medici senza frontiere" ed al presidente del Consiglio Provinciale, Hermann Thaler, abbiamo allestito presso il Consiglio Provinciale una mostra fotografica dedicata al "Ruanda – la vita dopo il genocidio", che è rimasta visibile per due settimane.
· A fine ottobre abbiamo organizzato una tournée di pubbliche letture con quattro autrici ed autori indigeni, che ha riscosso molto successo (ITC "Kunter" di Bolzano, Scuola provinciale per le professioni sociali di Merano, Castel Juvale e Centro giovanile UFO; più un incontro all'Ufficio provinciale per l'Ambiente).
· Su invito della radio polacca, Wolfgang Mayr ha tenuto una relazione su "Radio pubblica e minoranze" ad un convegno internazionale (15-19 novembre) tenutosi a Bialystock (con la presenza delle minoranze di Polonia e di delegazioni dai paesi baltici, dalla Bielorussia e dall'Ucraina).
· La parlamentare europea Emma Bonino ha organizzato con noi un tour informativo sui diritti umani con una delegazione russo-cecena, tenutosi a Roma il 23 e 24 novembre. Per l'APM ha partecipato Mateo Taibon.
· Abbiamo organizzato vari incontri a Bolzano (11 e 12 dicembre) per due delegati del Congresso nazionale Curdo in Olanda.
· Dopo varie lettere al Sottosegretario di Stato Gianclaudio Bressa, il 22 dicembre abbiamo sostenuto, presso la sua Tavola Rotonda, una Consulta per profughi, Rom ed immigrati presso il Consiglio provinciale, che dia voce alle persone senza diritti.

1) Quest'anno abbiamo ottenuto un piccolo successo. Il Consigliere Provinciale Otto Saurer ha fatto elaborare – dopo molti interventi da parte nostra, di altre organizzazioni non-governative e di singoli politici impegnati – un piano provinciale per i rifugiati.
2) Insieme all'agenzia provinciale per la protezione dell'ambiente pubblicheremo gennaio 2001 un CD-Rom sulla mostra in materia climatica e una nuova unità didattica dedicata ai "Popoli indigeni". Attualmente stiamo preparando il congresso dei Comuni italiani dell'Alleanza per il Clima, che si terrà a Trento nel marzo 2001. Sarà ospite lo Shuar Tzamaraint, della federazione Shuar dell'Ecuador.
3) Il nostro collaboratore Patrick Kofler sta ora girando la provincia di Bolzano con Tzamaraint Naychap, portavoce del popolo Shuar. Sono in progetto manifestazioni anche in Austria e Germania. Patrick Kofler sta attualmente proiettando il proprio film: "Shuar – i figli del dio invisibile" Tzamaraint porta informazioni di prima mano sulla situazione nella foresta pluviale dell'Amazzonia.
Le date: 23 gennaio - Appiano; 24 gennaio - Centro giovanile UFO, Brunico; 1° febbraio – Urania, Merano; 2 febbraio – Accademia "N. Cusano", Bressanone.
4) Il nostro sito web si è sviluppato in maniera promettente. Da quando siamo entrati "in rete", ci hanno "visitati" più di 100.000 interessati. In Agosto abbiamo avuto 17.000 contatti, poi il numero di visitatori mensili è salito a più di 30.000. La tendenza sembra continuare. Mauro di Vieste, insieme a Sabrina Bussani, sta progettando un notiziario in lingua spagnola in tema di popoli indigeni.
5) Dopo l'assemblea plenaria, con rinnovo del direttivo (ulteriori informazioni nella lettera ai soci n° 1/2000) stiamo lavorando al programma per l'anno venturo.
6) L'ultimo punto - un grande grazie al nostro obiettore di coscienza Stefano Barbacetto, che si congeda. È stato un collaboratore altamente professionale, estremamente preciso nelle sue traduzioni, nei suoi contributi tematici e nel lavoro in ufficio. Peccato che ci lasci. Ha già ottenuto una borsa di studio – Stefano Barbacetto svolgerà una ricerca scientifica all'Università di Trento.

Grazie per la solidarietà

Per il direttivo
Hugo Senoner

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